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Fünfmal täglich wird hierhin zum Gebet eingeladen. Rechts von der Gebetsnische in der Bildmitte sieht man oben den arabischen Schriftzug für Gott, Allah. (in den quadratischen Kästen) Links davon steht der Name des Propheten. Muhammed bedeutet soviel wie “der viel Gepriesene”. In dieser Moschee sind die Schriftzüge von hinten beleuchtet. Andere Schriftzüge verweisen auf für den Islam wichtige Personen. |
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An der Front zeigt eine Nische die Gebetsrichtung an. Sie nennt sich Mihrab und ist für den Hodscha oder den Vorbeter bestimmt. Während
früher ein Stein oder eine Markierung die Gebetsrichtung (Qibla) kennzeichneten, hat sich im Laufe der Zeit die Gebetsnische ergeben. Die meisten Mihrabs bestehen aus Marmor. In der 2. Sure des Korans, 150. Vers heißt es: “Wende
dein Gesicht in Richtung der heiligen Moschee (Kaaba in Mekka/Saudi-Arabien).” Zum wichtigen Bestandteil einer Moschee gehört außerdem der Kürsü
, (Pult/Katheder/Kanzel Kanzel links im Bild). Im Gegensatz zum Mimber (s.u.) besitzt diese Kanzel eine Sitzmöglichkeit für den Prediger, der von dort aus zu verschiedenen Anlässen seine Reden hält. Dazu gehören
allgemeine Predigten an Freitagen, Wochenenden, sowie an heiligen Abenden und besonderen Feierlichkeiten, wie Hochzeitsfest und Beschneidungsfest. Im hinteren Bereich der Moschee befinden sich ein Podest für den Muezzin (türk.
Müezzin, arab. Daqqa). Die erhöhte Stellung ist für den Muezzin wichtig, damit er den Imam ständig im Blickfeld hat, was bei der Begleitung des Gebetes wichtig ist. |
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Rechts neben der Gebetsnische befindet sich der Mimber (Bild rechts), was soviel wie erhöhte Stelle bedeutet. Bevor der Prophet eine
dreistufige Kanzel errichten ließ, war er gewohnt, sich bei seinen Predigten an einen Palmenstamm in der Moschee zu lehnen. Diese Stufenkanzel wird lediglich während des Freitags- und Festgebets verwendet. Zur inneren
Ausstattung der Moschee gehören neben Schuhablagen, Lesepulte, Quranexemplare, Leuchter, Uhren, Tesbihs (Gebetsketten), auch Kalender und Anzeigen, die die Gebetszeiten auflisten (s.o.). |
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Die Gebetszeiten sind regional unterschiedlich und werden nach dem Stand der Sonne festgelegt. Dabei handelt es sich nicht um
einen fixen Zeitpunkt sondern um Zeiträume, in denen der Muslim sein Gebet abhalten kann. Aus praktischen Gründen werden die Gebete in den Moscheen meistens zu Beginn jeder Gebetszeit verrichtet. Auch wenn die nebenstehende Tür
auf der Vorderseite des Gebäudes nach einem Haupteingang aussieht - man findet den eigentlichen Eingang auf der Rückseite (über den Hinterhof von der Lohbergstr. her). Also zunächst auf den Hof gehen, dort die Treppen hoch
gehen. Schon steht man im Vorraum zum Gebetsraum. Hier ist auch das Büro und es wird dort jemand ansprechbar sein. |
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Mit Hoca (Hodscha) Ali Adigüzel hat die Selimiye - Moschee des Diyanet - Türkisch-Islamischen Kulturvereins einen neuen
Vorbeter. Seit 13 Jahren ist der am 1. Mai 1970 geborene Theologe (und Betriebswirt) nun schon in diesem Beruf tätig, bisher allerdings in der Türkei. Seit dem 6. Februar 2001 ist er nun in Deutschland
und beschäftigt sich neben seinen Aufgaben in der muslimischen Gemeinschaft natürlich mit dem Erlernen der deutschen Sprache. Ali Adigüzel ist verheiratet und hat zwei Kinder. Geboren wurde er in Kayseri, seine
Universitätsabschlüsse absolvierte er in Esbisehir in der Türkei. |
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